Das Konzept

Integration 

"Schule des Kindes"
-Behinderte und nicht behinderte Kinder leben und lernen gemeinsam

Grundlegende Gedanken zur Montessori - Pädagogik und dem behinderten Kind

Auf der Grundlage der Montessori - Pädagogik werden an unserer Schule seit über 20 Jahren verschiedenartig behinderte Kinder integriert.
In unserm täglichen Tagesablauf stellt die dreistündige Freie Wahl der Arbeit, in der die Kinder mit Hilfe des Entwicklungsmaterial fächerübergreifend zu verschiedenen Themen arbeiten, einen Zentralpunkt dar.

 

·Die Grundlage der Montessori-Pädagogik hat viele Übereinstimmungen mit den  Prinzipien der Sonderpädagogik.

· Die hohe Anschaulichkeit des Entwicklungsmaterial verhilft gerade Kindern mit  Lernproblemen zur visualisierten Lösung ("Materialisierte Abstraktion").

· Es verknüpft das Lernen und Tun. Das selbsttätige Kind kann einen Handlungs- und Lernprozess
ganzheitlich erfahren.

· Das Material lässt viele Variationen und Wiederholungen zu, die beim behinderten oftmals  
frustrationserlebten  Kind zu mehr Sicherheit und Erfolgserlebnissen führt.

- Die Freiarbeit bietet die Möglichkeit der Individualisierung. Sowohl das behinderte, als auch das  (hoch-) begabte Kind erfahren durch die vorbereitete Umgebung keine Über- und Unterforderung. Jeder kann nach seinem Arbeitstempo arbeiten.

- Die wechselnden Sozialformen (Partner-, Gruppen- und Einzelarbeit) während der Freiarbeit bieten die Möglichkeit Lerninhalte gemeinsam zu bearbeiten.

-> Die Selbsttätigkeit und das erfolgsmotivierte Lernen während der Freiarbeit führen bei dem behinderten Kind zu gesteigerter Selbständigkeit und Sicherheit und fördern schlussfolgernd das Selbstwertgefühl und -bewusstsein.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 05 Februar 2006 )