| Das Konzept |
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Flexible Schuleingangsphase
Dem Kind wird mit der „vorbereiteten Umgebung“ ein breites Spektrum an Entwicklungsmaterialien angeboten, die ihm erlauben, in Selbstständigkeit und Selbstverantwortung zu lernen, seine besonderen Begabungen und Stärken zu entwickeln, an seinen Schwächen ohne Zeitdruck/Leistungsdruck zu arbeiten. Die Jahrgangsmischung, das heißt das Vorbild der „Großen“, führt fast immer dazu, dass Kinder auch das, was sie nicht so gut können, lernen wollen. Der Lehrer, die Lehrerin begleitet und steuert diesen Prozess. Das wichtigste Diagnoseinstrument, die wichtigste Entscheidungsbasis ist die Beobachtung. In Ausnahmefällen kann der Lehrer, die Lehrerin beobachten, dass das Konzept nicht greift – dass das Kind das Angebot nicht nutzt, die Grenzen der anderen nicht respektiert, ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit sucht, motorisch unruhig ist, keine Lernfortschritte macht.
Erste Schritte sind dann: · Gespräch mit den Eltern suchen, Entwicklungsgeschichte des Kindes klären, Auffälligkeiten in der Vorschulzeit/häusliche Situation · Austausch mit Kolleginnen: Verhalten in unterschiedlichen Situationen · Gespräch mit Kindergarten
Je nach Inhalt dieser Gespräche wird der Lehrer/die Lehrerin versuchen, zunächst mit den uns zur Verfügung stehenden Materialien das Kind zu einem konzentrierten Arbeiten zu führen und seine Sozialkompetenz zu erweitern. Eine Möglichkeit stellt dabei die Nutzung anderer Lerneingangskanäle dar. Dazu bietet sich z.B. das Sinnesmaterial von Maria Montessori an.
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 05 Februar 2006 ) | |||||||||||||||||||