Das Konzept

Vorbereitete Umgebung

Für die an unserer Schule praktizierte freie Wahl der Arbeit haben Forderungen mit erziehlichen Aspekten ein hohes Maß an Einfluss. Damit unsere Arbeit nach Montessori nicht lediglich eine Anpassung an verbreitete Gewohnheiten einer Gesellschaft des Marktes und des Konsums darstellt und vom Kind als Gelegenheit missverstanden wird, Beschäftigungen nur nachzugehen, wenn es diese interessant findet, sie wechselt oder beendet, wenn es keine Lust mehr dazu hat, bedarf es einer durchdachten maßvoll "vorbereiteten Umgebung". So stellen wir das Freiarbeitsmaterial nur in sehr begrenzter Zahl zur Verfügung. Will ein Kind an einer Sache arbeiten, die schon besetzt ist, so muss es planen, denken, reden, warten lernen. Die Freiheit, die in einer Klasse existiert, ist folglich begrenzt und wird für das Kind erfahrbar. Montessori-Materialien sind Entwicklungsmaterialien und keine Spielmaterialien, auch wenn die Arbeit des Kindes häufig einen spielerischen Charakter hat.

Eine  freie Wahl der Arbeit unterliegt daher einer sorgfältigen und differenzierten Ausgestaltung durch den Lehrer, wenn sie erfolgreich sein soll.


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 05 Februar 2006 )