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Didaktische Konzeption

Deutsch

Grundprinzip:
Individueller Lese-Schreib-Prozess mit jedem Kind – das heißt, alle Kinder steigen auf ihrem eigenen Niveau in die Arbeit ein.

 

Erster Schritt:
Ermittlung der Vorkenntnisse der Kinder:
- Die Bandbreite reicht von keinerlei Vorkenntnissen, auch nicht die Buchstaben des   eigenen Namens, bis zu Lesenkönnen;
die meisten Kinder können aber für die Buchstaben des eigenen Namens Graphem-Phonem zuordnen(Blockschrift)
– Einstieg auf entsprechendem Niveau

 

Basismaterialien für den Lese- Schreiblehrgang (analytisch-synthetisch)

 

Ziele

Übungen

Buchstabenerwerb

Sandpapierbuchstaben,
Anlauttabelle

 

Übungen zur Analyse

Kasten mit Gegenständen mit passendem Anlaut
Bewegliches Alphabet
Anlauttabelle

 

Übungen zur Synthese

 

Lesedosen:
lautgetreue Wörter mit steigender Schwierigkeit
(Länge, Konsonantenhäufung), die zu Gegenständen oder Bildkarten zugeordnet werden Phonogrammdosen:
Einführung von schwierigen Buchstabenverbindungen mit eigenem Phonem (z.B. pf)

 

 

entdeckendes Lesen

Leserollen:
 Erlesen und Ausführen kleiner Aufträge,
durch Faszination Lesefähigkeit ausbauen:
 interessante, im Schwierigkeitsgrad steigende Angebote zum Erstlesen

Erste Materialien zur Analyse des Lesens:
Symbolarbeiten zur Funktion von Wortarten,
Satzzerlegung mit Handlungsbezug/Aufträgen

 

 

freies Schreiben

a) Schreiben zu eigenen Bildern (von Wort bis Geschichte)
b) schriftliches Antworten auf schriftliches Fragen (schriftliche Kommunikation mit dem Lehrer, der Lehrerin)
c) Schreibanlässe aus Alltagsgesprächen/Situationen
d) Schreiben zu Bildfolgen (Sachtexte)
e) Sterntabelle: Aufbau erweiterter Sätze mit Hilfe der Sterntabelle
f) Texte zu Bildern entwickeln
g) Aufschreiben eigener Geschichten

 

 

 Mathematik

 Alle Mathematikmaterialien erlauben durch ihre klare Struktur, dem Kind selbst mathematische Entdeckungen zu machen. Deshalb kommt dem Gespräch des Lehrers, der Lehrerin mit dem Kind, bzw. der Kinder untereinander (Jahrgangsmischung!) über ihre Beobachtungen ein hoher Stellenwert zu.

 

Es gilt das gleiche Grundprinzip wie in Deutsch:

Individueller Lernprozess; Ausgangsbasis: Vorkenntnisse des Kindes

 

Ziele

Übungen

Aufbau der Zahlvorstellung 1-10

- blau-rote Stangen
- Spindeln und Spindelkästen
- Ziffern und Chips

 

 

Sobald das Kind den Zahlbegriff 1-10 erworben hat, kann es in zwei verschiedene Richtungen parallel weiterarbeiten:

  • die Rechenfertigkeit schulen
    im überschaubaren Zahlenraum (bis 20, bzw. bis 100)

  • -Mit Hilfe der „Goldenen Perlen“ seiner Faszination für große Zahlen folgend Zugang zum Dezimalsystem gewinnen und in das -Verständnis der Operationen eingeführt werden.

     Welcher der beiden Richtungen das Kind zunächst folgen wird, hängt von seinem Interesse und seiner Vorliebe ab. Beide Stränge sind unverzichtbar; meistens arbeiten die Kinder abwechselnd in beiden Handlungsfeldern.

    Verständnis der Operationen Subtraktion/Addition

    Erarbeitung/Vertiefung 1+1/1-1

    Übung der Rechenfertigkeit

    - Schlangenspiel (bunte Perlenstäbchen, goldene Zehnerstäbchen, schwarz-weiße Perlentreppe mit Kraft der „5“)

    - Streifenbretter,

    - Grundaufgaben

     

     

    Verständnis für die Operationen Multiplikation/Division

    (geometrische Darstellung)

    Aufbau der Einmaleinsreihen

    Übungen des kleinen 1x1/1:1

    - großer Perlenkasten


    - kleines Multiplikationsbrett
    - kleines Divisionsbrett
    - Grundaufgaben

    Verständnis für Aufbau des Dezimalsystems

    Zahldarstellungen
    Zahlennamen
    Verbindung von Zahl und Menge

    Einführung/Vertiefung des Verständnisses der Operationen

     

    - goldenes Perlenmaterial

     

     

    - Kartensatz 1-9999

    Zahlraumerweiterung/
    -durchgliederung

    - Seguinsche Tafel I (10-20)
    - Hunderter-Brett
    - Quadratketten; Kubikketten
    - Hierarchie der Zahlen: Zahldarstellung bis 1.000.000

     

    Hinführung zur schrittweisen Abstraktion des Gelernten

    - Markenspiel, Rechenrahmen, großes Multiplikationsbrett, große Division

    Rechnen mit Größen

    Kartei:
    Längen entdecken
    Maße und Gewichte
    Geld

     Geometrie

     

     

    Erfahrung zu Binom und Trinom auf vorbewusster, sinnenhafter Ebene 

    binomischer und
    trinomischer Kubus

    Grunderfahrungen zu Dreieck und Quadrat,
    anderen geometrischen Flächen
    Symmetrie und Kongruenz, Äquivalenz und Ähnlichkeit

     

    blaue Dreiecke,
    konstruktive Dreiecke, unterteilte Quadrate

    Grunderfahrungen zu geometrischen Körpern, Begriffe Körper, Fläche, Netze

     

    blaue Körper

     

     

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 05 Februar 2006 )
 
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